Last Updated on 5. Januar 2024 by Henning Schweer

Gute Vorsätze: nutze das neue Jahr, um Dich positiv zu verändern. Ich präsentiere Dir in diesem Beitrag 3 gute Vorsätze mit denen Du mehr Fitness und damit mehr Gesundheit und Zufriedenheit in Dein Leben bringst. Lass den Schwung des neuen Jahres nicht verstreichen! Wenn Du jetzt nichts für Deinen Körper und damit für Dich tust, wann dann? Ohne Gesundheit ist alles nichts, auf ihr baut alles andere im Leben auf. Komm also fit in das neue Jahr. Die folgenden drei Punkte sollen Dir dabei als Hilfestellung dienen, um in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Probiere sie aus und starte fit und voller Energie ins neue Jahr!

Guter Vorsatz 1: Schaffe Dir positive Fitness-Ziele!

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Nimm Dir Zeit, um Deine Ziele zu klären (Bild: Kaushal Moradiya at Pexels)

Warum scheitern wir so oft mit unseren guten Vorsätzen? In meinen Augen liegt es daran, dass wir uns in den meisten Fällen gar nicht klar darüber sind, welches unsere Ziele sind und warum wir sie erreichen wollen. Häufig sind unsere Ziel ungenau und fremdbestimmt. Abnehmen, fitter werden, mehr Sport machen (aber auch entspannter sein, das Leben mehr genießen, unsere Finanzen auf die Reihe bekommen, neue Freunde finden, den Job wechseln…). Meist bleibt es bei diesen vagen Vorstellungen. Zudem fragen wir uns oft nicht, warum wir diese Ziele haben. Wollen wir sie wirklich selbst oder geht es eher darum, die Wünsche und Forderungen anderer, der Gesellschaft, unserer Familie, Partner etc. an uns zu erfüllen?

Es ist erschreckend, wie viele uns eigentlich gar nicht genau wissen, was sie konkret selber für ihr Leben wollen. Wissen wir das nicht, sind wir jedoch fremdbestimmt und halten uns im Zweifel an die gesellschaftlichen Klischees und Zwänge, die uns von außen auferlegt werden und mit denen andere uns manipulieren. Ohne klare Ziele, die aus uns selbst und unseren eigenen Wünschen kommen, finden wir aber keine echte, langanhaltende Motivation, um sie zu erreichen. Egal, welche guten Vorsätze wir haben.

Stattdessen geben wir auf, sobald wir auf den ersten Widerstand stoßen. Das gilt besonders auch für den Vorsatz, mehr für die eigene Fitness und Gesundheit zu tun. Wir brauchen also ein positives, klares Ziel. Unser Ziel. Hierzu gehört eine positive Vision, ein Traum davon, was wir erreichen wollen bzw. wie unser Leben aussehen soll, wenn wir das Ziel erreicht haben.

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Deine Vision gibt Dir die Kraft, durchzuhalten (Bild: Gleb Krasnoborov at Pexels)

Vielleicht wollen wir zum Beispiel Sport treiben, um unsere Rückenschmerzen zu lindern. Dann macht es Sinn, wenn wir uns dieses Ziel vorab möglichst genau ausmalen. Stell Dir vor, wie viel besser es Dir gehen wird, wenn die Rückenschmerzen besser geworden sind. Wie wirst Du Dich fühlen? Was könntest Du zum Beispiel dann alles unternehmen, was jetzt nur unter Schmerzen ginge? Mal es Dir genau aus und hole diesen Traum immer wieder hervor, gerade, wenn Du in Gefahr gerätst, aufzugeben. Unser Geist ist ein mächtiges Werkzeug, er kann uns blockieren, aber genauso beflügeln.

Träume und Visionen haben ja mitunter einen schlechten Ruf in unserer Gesellschaft und viele von uns haben verlernt, sich eine positive Zukunft vorzustellen und sei es nur für sich selbst. Aber ohne geht es nicht. Nutze also die Kraft Deines Geistes. Nimm Dir die Zeit, um davon zu träumen, was Du in Bezug auf Deine Fitness und Gesundheit erreichen willst. Horche in Dich hinein, was DU wirklich willst. Lass Dich nicht durch Ängste und die Sorge, was andere denken blockieren. Der Realitätscheck kommt im zweiten Schritt, hier schaust Du, was Du realistisch in einem vernünftigen Zeitraum erreichen kannst und welche Ressourcen Du für die Umsetzung brauchst.

Dieser Realitätscheck ist wichtig. Du sollst Dir ja keine unerreichbaren Luftschlösser malen, sondern am Ende ein realistisches positives Ziel haben, dass Du Dir immer wieder vor Augen führen kannst, um Dich zu motivieren, nicht zu frustrieren. Wenn Du zum Beispiel muskulöser werden willst, kannst Du dieses Ziel sehr gut visualisieren und Dich damit motivieren. Aber es sollte klar sein, dass dieses Ziel nicht in wenigen Wochen erreichbar ist, sondern je nach Ausgangslage seine Zeit braucht.

Stell Dir also vor, was Du mit Sport und Bewegung für Dich erreichen willst. Mal Dir die positiven Auswirkungen für Dich aus und setze Dir dann klare Meilenstein in Bezug auf das, was Du erreichen willst. Denk übrigens bitte immer auch an einen Gesundheitscheck bei Deinem Arzt bevor Du loslegst, insbesondere, wenn du gesundheitliche Probleme hast, schon älter bist und/oder lange keinen oder noch nie Sport gemacht hast. Ein mögliches Angebot für eine sportmedizinische Beratung findest Du zum Beispiel hier.

Guter Vorsatz 2: Runter von der Couch!

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Komm in Bewegung! (Bild: Priscila Almeida at Pexels)

Wenn Du Dein Fitnessziel geklärt, Deine zugehörige Vision und die nächsten Schritte vor Augen hast, heißt es loslegen. Der beste Vorsatz ist „runter von der Couch“. Wir neigen oft dazu, vor der realen Umsetzung zu zögern und den Start vor uns her zu schieben. Hier hilft meiner Erfahrung nach der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Besser erstmal anfangen, als ständig nur zu planen, anzufangen.

Ausreden gibt es immer, gerade wenn es darum geht, gute Vorsätze in Bezug auf Sport, Fitness und Gesundheit umzusetzen. Nehmen wir z.B. das Ziel mit dem Laufen anzufangen. Da kommen die Ausreden praktisch von selbst: zu wenig Zeit, zu früh oder zu spät am Tag, schlechtes Wetter (zu kalt, zu heiß, zu nass, zu windig etc.), zu müde, zu langweilig, zu stressig oder was auch immer.

Wir werden immer wunderbare Argumente finden, warum wir lieber auf der Couch bleiben sollten. Das ändert aber nichts daran, dass sie alle Ausreden bleiben. Wir haben zum Beispiel keine Zeit? Wir haben genauso viel Zeit wie jeder andere. Wenn wir ehrlich zu uns wären müssten wir in Wirklichkeit sagen: ich bin nicht bereit, meine Prioritäten für meine Gesundheit zu ändern.

Eine halbe Stunde Zeit für Bewegung dürfte z.B. fast jeder von uns am Tag übrig haben. Dafür spricht schon, dass der Durchschnittsdeutsche allein über drei Stunden am Tag Fernsehen schaut. Schneiden wir eine Stunde ab, blieben immer noch über zwei Stunden Zeit fürs Fernsehprogramm. Würden wir die Zeit am Smartphone hinzunehmen, wäre es noch mehr Zeit, die wir am Tag für sinnvolle Dinge einsetzen könnten, anstatt sie passiv zu verdaddeln.

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Zeit für Bewegung ist immer (Bild: Pavel Danilyuk at Pexels)

Ähnliche Überlegungen können wir auch für andere Ausreden anstellen. Für schlechtes Wetter gibt es entsprechende Kleidung, wenn Laufen oder Rad fahren uns langweilen, können wir andere Ideen für mehr Bewegung ausprobieren. Ich will damit nicht sagen, dass Veränderungen einfach sind und keine Stolpersteine lauern, wenn wir gute Vorsätze umsetzen und unsere Ziele erreichen wollen. Wenn es einfach wäre, würde es jeder tun. Aber wir sollten ehrlich mit uns sein.

Anstatt zu jammern und Dich darauf zu konzentrieren, warum Du etwas nicht schaffst, solltest Du die Ausreden beiseite lassen und Dich lieber noch mal mit Vorsatz Nr. 1 beschäftigen. Ist Dein Fitnessziel wirklich DEIN Ziel? Willst Du zum Beispiel vielleicht doch nur abnehmen, weil andere das von Dir erwarten? Prüfe auch, ob Du realistische Meilensteine hast oder Dich überforderst. Wenn eines dieser Probleme zutrifft, dann heißt es, noch mal in Dich gehen, an Deinen Zielen arbeiten und Deine Planungen anpassen.

Guter Vorsatz 3: Genieße Deine Erfolge!

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Genieße Deine Erfolge und belohne Dich (Bild: Reead # at Pexels)

Wenn Du wichtige Meilensteine, Dein endgültiges Ziel und damit Deinen guten Vorsätze erreicht hast, dann genieße Deine Erfolge! Viele von uns vergessen diesen wichtigen Punkt und fokussieren sich stattdessen verbissen auf Ihr Ziel oder sehen nur, was sie noch nicht geschafft haben. Selbstbelohnung ist jedoch von zentraler Bedeutung für die Motivation. Wenn Du Deinen unter Vorsatz Nr. 1 gefassten Traum immer näher kommst, dann freue Dich! Gönn Dir etwas, erzähle Freunden davon, klopf Dir selbst auf die Schulter, Du kannst stolz auf Dich sein! Das gibt Dir neuen Schwung, um mit positiver Energie weiter zu machen.

Im Anschluss kannst Du bei diesen Gelegenheiten noch prüfen, ob Du an deinem Training noch Dinge anpassen solltest oder eventuell ergeben sich auf einmal für Dich sogar neue Fitnessziele. Vielleicht hast Du mit dem Laufen angefangen und überlegst jetzt, ob Du nicht an einem ersten Lauf-Event teilnehmen möchtest. Oder Deine Rückenschmerzen sind besser geworden und Du möchtest jetzt noch etwas für Deine Ausdauer tun? Wunderbar, wenn Du auf den Geschmack gekommen bist, weiter am Thema Bewegung und Fitness dran zu bleiben. Wenn Du neue Ziele hast, dann starte wieder bei Vorsatz Nr. 1 und leg los!

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Vergiss nicht Pausen und Erholung einzuplanen (Bild: Andrea Piacquadio at Pexels)

Vergiss auch nicht, Dir ausreichend Pausen und Erholung zu gönnen. Gerade wenn, Du Dich bisher sehr wenig bewegt hast und kaum oder gar keinen Sport gemacht hast, brauchen Körper und Geist auch ausreichend Erholungspausen. Plane diese also auch regelmäßig ein und starte danach wieder frisch motiviert durch.

Tu es einfach!

Tu es einfach! (Bild: Vlad Chețan at Pexels)

Körperliche Bewegung ist einer der zentralen Schlüssel für körperliche – aber in meinen Augen – auch seelischer Gesundheit. Gute Vorsätze, mehr für Deine Fitness zu tun und mehr gesunde Bewegung in Dein Leben zu bringen, sind daher aus meiner Sicht eine der besten Vorhaben, die Du haben kannst. Ich selbst habe lange und mehrere Anläufe gebraucht, um Sport und Bewegung in mein Leben zu bringen. Die hier vorgestellten Vorsätze haben mir geholfen, um meine Fitness-Ziele zu erreichen und immer neue zu finden. Wenn ich es als ehemaliger Bewegungsmuffel schaffen kann, dann kannst Du es auch schaffen!

Unsere menschliche Biologie ist auf Bewegung ausgelegt und zwar auf viel Bewegung! Das bedeutet zum einen ausreichend Bewegung im Alltag und zum anderen sportliche Aktivität. Beide Faktoren tragen zu unserem körperlichen Wohlergehen bei und stärken dabei auch unseren Geist. Die Realität sieht aber bei uns in Deutschland ganz anders aus. So verbringen nach aktuellen Studien schon Kinder und Jugendliche täglich 12 Stunden im Sitzen und bei den Erwachsenen sieht es nicht besser aus. Dabei ist langes Sitzen Gift für unseren Körper. Nicht umsonst gibt es den Spruch, dass Sitzen das neue Rauchen sei.

Je mehr Bewegung und Sport Du daher in Dein Leben bringst, umso besser in meinen Augen. Wie sich Sport positiv auf Deine Psyche auswirkt, habe ich in einem eigenen Blogbeitrag beschrieben. Auch zu den positiven Effekten auf Deinen Körper habe ich bereits geschrieben. Nutze also die positive Kraft körperlichen Trainings für Dich. Du musst noch nicht mal mit komplizierten Übungen und teuren Geräten aufwarten. Für mich war das Laufen der Schlüssel, zu mehr körperlicher Aktivität, einfach, günstig und fast überall umsetzbar. Konkrete Tipps, wie Du mit Sport anfangen kannst, habe ich Dir in diesem Beitrag zusammengestellt.

Tu es einfach und mache Dich fit im neuen Jahr!

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4 Tipps für mehr Ruhe und Gelassenheit

Wie fange ich mit Sport an?

Laufen im Herbst: 5 Gründe für mehr Bewegung

Bewegungsmangel: die stille Katastrophe

Externe Links zu „Fit ins neue Jahr: 3 gute Vorsätze für Dein gesundes Leben“:

Bericht der Tagesschau zum Thema Bewegungsmangel (zuletzt geprüft: 28.05.23)

Durchschnittlicher Fernsehkonsum in Deutschland (zuletzt geprüft: 28.05.23)

Sportmedizinische Beratung und Personal Training in Hamburg (zuletzt geprüft 28.05.23)